WP-SCHÜTZENHILFE FÜR DIE SB1844 – Noch 9 Tage bis zur Abstimmung – 10.000 Euro für Vereine

In 9 Tagen beginnt die Abstimmung zur WP-Schützenhilfe. Die SB1844 ist dabei und hofft auf zahlreiche Unterstützer!

Hier geht´s zum Profil der Schützenburderschaft Oedingen →

Schützenbruderschaft Oedingen jetzt offizieller Unterstützer der Social-Media-Kampagne „Don´t Drink and Drive“ DDAD

Die Anzahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle weiter zu reduzieren – das ist das Ziel der Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“. Seit 1993 setzt sich die Initiative dafür ein, Verkehrsteilnehmer in ganz Deutschland mit der Botschaft zu erreichen, dass Alkohol und Auto fahren nicht zusammen passen.

Die Kampagne richtet sich insbesondere an junge Fahrer und Fahranfänger, denn für Fahranfänger und Fahrer unter 21 Jahren gilt in Deutschland ein Alkoholverbot. Doch jeder sechste alkoholisierte Unfallbeteiligte (17 %) ist zwischen 18 und 24 Jahren alt. Gerade diese Gruppe der Verkehrsteilnehmer schätzt ihr Können am Steuer oft falsch ein und ist daher einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt. In Kombination mit Alkohol vergrößert sich dieses Risiko noch. Deshalb will die Kampagne vor allem junge Fahrer überzeugen, entweder auf das Auto oder auf alkoholhaltige Getränke zu verzichten.

Die SB1844 unterstützt die Kampagne. DDAD veröffentlicht in sogenannten „Flights“ Kampagnen-Motive die für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol stehen. Diese Motive werden auf unserer Facebook-Seite veröffentlicht und verbreitet.

Eine Botschaft – viele Gesichter

Egal, ob jung oder alt, Auto- oder Fahrradfahrer, Unternehmer oder Verbandsvertreter, Politiker oder Berufsschüler. Die Botschaft „DON’T DRINK AND DRIVE“ hat viele Gesichter und wird von Menschen in ganz Deutschland geteilt. Denn Alkohol im Straßenverkehr ist kein Kavaliersdelikt! Wer alkoholisiert am Straßenverkehr teilnimmt, muss nicht nur mit Führerscheinentzug und hohen Geldstrafen rechnen, sondern gefährdet sich selbst und andere.

Mehr Informationen auf der Themenseite „Don´t Drink an Drive →

Zum 80. Geburtstag unseres Ehrenpräses Pfarrer Franz-Josef Wrede

Am 12. Juli konnte unser Ehrenpräses Pfarrer Franz-Josef Wrede seinen 80. Geburtstag feiern.

Franz-Josef Wrede war von 1980-2010, also 30 Jahre Pfarrer, in Oedingen und somit als geborenes Mitglied Präses der Schützenbruderschaft Oedingen.

An dieser Stelle gratuliert die Bruderschaft ihrem Ehrenpräses noch nachträglich zum 80. Geburtstag und wünscht für die Zukunft Gesundheit und Gottes Segen.

Pfarrer Wrede gab im Jahr 2013 ein exklusives Interview was hier noch einmal nachgelesen werden kann

Guten Tag, Herr Pastor. Ich hoffe es geht Ihnen gut Sie und Sie haben ein bisschen Zeit um dem ein paar Fragen zu beantworten. Wenn ja, können Sie unseren Lesern kurz Ihren Lebensweg vor der Zeit in Oedingen schildern?

Pastor Wrede: Gerne. Am 12. Juli 1940 wurde ich in Eutin, Schleswig-Holstein, geboren und wuchs auf „Gut Rixdorf“ bei Plön in der Ostholsteinischen Schweiz auf. Aus beruflichen Gründen zog die Familie 1962 nach Neuenheerse bei Paderborn. Nach dem Abitur studierte ich Theologie und Philosophie in Paderborn und in München. Nach der Priesterweihe durch Lorenz Kardinal Jaeger 1971 wurde ich Vikar in Gütersloh Friedrichsdorf. Ab 1976 war ich Vikar in Paderborn Schloss Neuhaus. Im September 1980 übernahm ich die Pfarrstelle in Oedingen. 1995 kam zusätzlich noch die Pfarrvikarie in Oberelspe hinzu, was mir allerdings schon bei meiner Ernennung für Oedingen 1980 angedeutet wurde. Mit 70 Jahren ging ich im September 2010 in den Ruhestand und zog nach Olpe.

OENEBOTE: Herr Pastor Wrede, weshalb haben Sie sich seinerzeit für Oedingen entschieden und sind jetzt, wo Sie im Ruhestand sind, nach Olpe umgezogen?

Pastor Wrede: Da muss ich etwas weiter ausholen. Ein alter Pfarrer gab mir mal zwei wichtige Tipps. Tipp 1: Wenn du Dir mal eine neue Pfarrstelle suchst- damals ging das noch, heute ist das anders- gehe auf den Friedhof, siehe Dir die Priestergruft an, wenn die gepflegt ist und das andere gefällt Dir auch, dann gehe dahin! So habe ich es damals am 1. Mai 1980 in Oedingen gemacht! Die Priestergruft war in Ordnung, naja, und die Kirche, da konnte man mit leben, damals 1980! Heute ist sie eine einladende und schöne Kirche! So bin ich nach Oedingen gekommen. Tipp 2: Wenn du in den Ruhestand gehst, dann ziehe von dort weg, es ist besser für die Gemeinde und für deinen Nachfolger. Und deshalb bin ich nach Olpe gezogen- und das mit schwerem Herzen- nach 30 Jahren in Oedingen! Hinzu kommt aber auch, dass ich Pfarrer Clemens Steiling, von der hiesigen Martinusgemeinde, aus meiner Zeit in Friedrichsdorf seit über 40 Jahren kenne. (s.o.)

OENEBOTE: Wie fühlen Sie sich in Olpe?

Pastor Wrede: Hier in Olpe habe ich eine sehr schöne, kleine Wohnung gefunden, und zwar in den Martinus-Höfen, einem Haus, das der Martinusgemeinde Olpe gehört. Ich bin hier zu Hause und fühle mich wohl so mitten in der Stadt. Aber meine Heimat ist Oedingen, dort habe ich 30 Jahre gewohnt, dort wohnen meine Bekannten und Freunde! Bei meiner Verabschiedung in Oedingen sagte Bürgermeister Hundt in der Schützenhalle: „Lassen Sie sich nicht von den Olpern einlullen!“ Das tue ich auch nicht. Ich kann sagen: Einmal Lennestädter, iiiiiiiiiiimmmmer Lennestädter!

OENEBOTE: Sind Sie jetzt noch in kirchliche (weltliche) Aktivitäten eingebunden?

Pastor Wrede: Ja, das bin ich, und zwar als Subsidiar, d. h. als Aushilfe in den 9 Gemeinden des Pastoralverbundes Olpe-Biggesee! Das sind hl. Messen an den Sonn- und Werktagen und ab und zu auch mal Taufen. Das mache ich ganz gerne, solange es noch geht! Wenn die Olper Feuerwehr den „Tag der offenen Tür“ hat gehe ich dahin! Beim Schützenfest stehe ich aber nur am Straßenrand als Zuschauer! Nachdem man mir in Oedingen das „Schützenfestfeiern“ so gut beigebracht hatte, ist das Olper Schützenfest für mich als Ehrenpräses der St. Burchard Schützenbruderschaft sehr gewöhnungsbedürftig. (Bitte sagen Sie das aber jetzt nicht den Olpern!!!)

OENEBOTE: Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?

Pastor Wrede: Bei meinen Weltreisen habe ich viel gesehen und erlebt, und das war sehr schön! Jetzt zieht es mich nicht mehr so weit hinaus in die Welt. In Deutschland gibt es viele Gebiete, die ich noch mit dem Auto besuchen möchte, ganz besonders in Ostdeutschland. Und das kann ich mir spontan einrichten, wenn das Wetter schön ist! Dabei möchte ich die vielen schönen Bildbände, die ich besitze, so nach und nach durcharbeiten. Es kommen auch noch manche Bücher hinzu.

OENEBOTE: Welche Kontakte haben Sie noch zu Oedingen?

Pastor Wrede: Da sind zunächst die Kontakte zur Frauengemeinschaft, zu den Mitarbeiterinnen der Caritas, der Schützenbruderschaft und natürlich auch zu meinen Messdienern(-innen). Dazu kommen sehr viele Telefonate, die ich sehr schätze. Oft kommt es vor, dass mich Leute aus Oedingen und Oberelspe hier in Olpe besuchen. Da freue ich mich drüber. Es kommt auch schon mal eine Karte von Oedingern aus dem Urlaub hier an.

OENEBOTE: Was war Ihr nachhaltigstes Ereignis während Ihrer Tätigkeit in Oedingen?

Pastor Wrede: Da gibt es mehrere. Da sind zunächst die sehr traurigen Sterbefälle von Jugendlichen bei Verkehrsunfällen und von Mitarbeitern(-innen), die plötzlich starben. Ich denke zurück an die vielen schönen Festgottesdienste an Weihnachten, zur Karliturgie mit der festlichen Osternacht, den Patronatsfesten, Schützenhochämtern und so viele andere Gottesdienste. Dazu kommen die vielen Gemeindefahrten „Auf den Spuren des Apostels Paulus“ durch den Mittelmeerraum und nach Israel! Da sind auch viele seelsorgliche Gespräche, die ich noch heute im Kopf habe. Nicht vergessen möchte ich die schönen Feiern zu meinen Jubiläen 25 Jahre Priester- und Ortsjubiläum. Ein absoluter Höhepunkt war die Verabschiedung von mir 2010 in Oedingen mit den vielen Wünschen in Wort und Schrift! Toll! Ein sehr nachhaltiges Ereignis war die hl. Messe zum Christkönigsfest mit meinen erwachsenen Messdienern 1995 im Paderborner Dom. Geplant war die Fahrt mit privaten PKWs und schließlich war es ein ganzer Fanbus, der dort hinfuhr! Sehr gut sind mir natürlich auch die Feierlichkeiten des 1000- jährigen Ortsjubiläums im Mai/Juni 2000 in Erinnerung, insbesondere das Pontifikalamt mit dem damaligen Erzbischof von Paderborn, Johannes Joachim Degenhardt und dem damaligen Domprobst von Köln, Bernhard Henrichs.  Meine Aussage am Abschlusstag „Jetzt bin ich ein Oedinger“, ist sicher nicht nur von mir als Bekenntnis zu Oedingen gesehen worden. Leider verstarb in dieser Woche  aber auch mein Vorgänger im Amt, Pfarrer Theodor Drenhaus. Freud und Leid liegen im Leben halt oft beieinander.

OENEBOTE: Herr Pastor, jetzt zum Schluss noch ein Thema aus der Rubrik: „Was ich immer noch sagen wollte“.

Pastor Wrede: Bisher habe ich nur von Oedingen gesprochen. 1995 bekam ich die Pfarrvikarie Oberelspe noch hinzu. Mein Bemühen war es, die beiden Dörfer zusammenzuführen. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten lief es dann auch  ganz gut, dank treuer und hilfsbereiter Mitarbeiter(-innen). Dabei hatten wir immer das Wohl der Menschen im Auge, um immer besser zueinander zu finden! Es kam Freude auf als wir merkten, dass die Gemeindemitglieder mitgingen. Dankbar war ich, als Pastor Burchard Forth nach Oedingen kam und mithalf! Ihm wünsche ich alles Gute und nochmals- Danke! Noch etwas: Papst Franziskus- denke ich- macht uns allen Mut, vor allem mit seinem neuen Rundschreiben. Zum Beispiel hoffe ich, dass bei der Problematik der „Geschiedenen-Wiederverheirateten“ und deren Zulassung zu den Sakramenten der Kirche, es zu einer einvernehmlichen Lösung kommen wird, die ich vielleicht noch erleben darf, u.v.a. mehr. Noch etwas: Nachdem ich 3 Jahre in Olpe in den verschiedenen Kirchengemeinden Messdiener(-innen) kennengelernt habe, kann ich folgendes sagen: Auf meine Messdiener(-innen) – jung und älter- in Oberelspe und Oedingen lasse ich nichts kommen! Pünktlich, zuverlässig, treu und andächtig bei der Sache! Ihr wart: S P I T Z E ! Macht weiter so!

Allen Lesern(-innen) des OENEBOTEN wünsche ich gesegnete Weihnachten und ein gutes, gesundes Jahr 2014! Allen Kranken wünsche ich von ganzem Herzen gute Besserung!

Den Mitarbeitern(-innen) des OENEBOTEN wünsche ich weiterhin viel Erfolg für die Berichterstattung über Oedingen. Ihr ehemaliger Pfarrer Franz Josef Wrede.

OENEBOTE: Zunächst einmal danke für die netten Wünsche die Sie uns Oedingern ausgesprochen haben. Danke aber auch dafür, dass Sie sich Zeit genommen haben die gestellten Fragen so ausführlich und von Herzen zu beantworten. Wir wünschen Ihnen auch, der OENEBOTE glaubt hier im Namen aller Oedinger zu sprechen, frohe Feiertage, Gesundheit, Gottes Segen und immer einen Tropfen „Benzin“ im Tank. Nochmals Danke, bis auf ein nächstes Wiedersehen in Oedingen.

WP-Schützenhilfe | Die SB1844 nimmt teil und hofft auf große Unterstützung | Ab 17.08. abstimmen

WESTFALENPOST und Veltins haben in diesem Jahr die WP Schützenhilfe ins Leben gerufen und möchten alle Schützenvereine und Bruderschaften der Region herzlich einladen, sich mit ihren aktuellen und zukünftigen Vereinsaktivitäten in Zeiten von Corona zu präsentieren.

Der Ablauf der WP Schützenhilfe 2020

Alle Schützenvereine und Bruderschaften (Vorstand, Kompanien, Jungschützen, Tambourkorps,…) aus dem Verbreitungsgebiet der WESTFALENPOST können dem Publikum und der Jury vorstellen, was ihr Verein für Aktionen aktuell durchführt oder auch welche Ideen und Konzepte für die Zukunft geplant sind. Innerhalb einer Bewerbung wird unterschieden zwischen den zwei Kategorien: Kommunikation und Konzept. Uns interessiert welche gemeinsamen Aktionen im Verein zurzeit durchgeführt werden? Welche lustigen, kreativen Aktionen es gibt? Und was zu den eigentlichen Schützenfesten nun geplant oder gemacht wird? Die Vereine können in Wort, Bild oder Video ein eigenes Profil anlegen.

Die Publikumsabstimmung: Online-Voting

Vom 17. August 2020, 10 Uhr bis 31. August 2020 10 Uhr kann in einem Online-Voting das Publikum über die verschiedenen Aktionen und Ideen der Schützenvereine täglich abstimmen. Es wird bei der Abstimmung nur einen Durchgang über das gesamte Verbreitungsgebiet der WESTFALENPOST geben. Während des Online-Votings können sich noch bis zum 31. August 2020 weitere Schützenvereine und Bruderschaften aus dem Verbreitungsgebiet der WESTFALENPOST bewerben.

Das Juryvotum

Im Anschluss an die Publikumsabstimmung tagt am 01. September 2020 eine Jury aus Mitgliedern der WP, VELTINS und des SSB. Das Gesamtergebnis für die WP Schützenhilfe setzt sich aus 70% Online-Voting und 30% Jury zusammen. Unterschieden werden dabei zwei Kategorien: Kommunikation (aktuelle Aktionen, Vereinsleben, soziales Zusammenleben etc.) und Konzept (Wie geht es nach der Corona Krise weiter? Welche innovativen Ideen gibt es für die Zukunft?).

Die Bekanntgabe der Gewinner

Die Gewinner werden am 05. September 2020 zunächst in der WESTFALENPOST bekanntgegeben und anschließend am 07. September auch auf der Website veröffentlicht.

Die Preise

Es gibt insgesamt 10.000 Euro für die Vereine zu gewinnen. Je Kategorie (Konzept und Kommunikation) werden die ersten drei Plätze mit jeweils insgesamt 5.000 Euro gefördert. Der 1. Platz erhält 2.500 Euro, der 2. Platz erhält 1.500 Euro und der 3. Platz erhält eine Förderung von 1.000 Euro. Zusätzlich erhalten die insgesamt sechs Gewinner jeweils 50 Liter VELTINS.

Zusätzlich stellt Veltins für die Voting-Teilnehmer 55 Leserpreise zur Verfügung. Diese Gewinner erhalten jeweils einen Veltins-Geschenkkarton.

Hier für die SB1844 abstimmen→